Die Theorie der „Drei Häute“

Friedensreich Hundertwasser – der begnadete und achtsame Architekt, Maler und Natur -Beschützer –  hat bereits in den 1960er Jahren von den „Drei Häuten“ gesprochen, die den Menschen umgeben. Von drei Schichten, die ihn umgeben und schützen:

  • Die erste Haut des Menschen ist seine natürliche Haut
  • Die zweite Haut ist die Kleidung
  • Die dritte Haut ist das Haus, die Wohnung.

In „allen Häuten“ geht es um das Wohlfühlen. So soll die dritte Haut so natürlich sein wie die erste Haut. Denn jeder Mensch sollte das Recht haben, so zu wohnen, wie es seiner Natur entspricht.
Friedensreich Hundertwasser, ein visionärer Künstler der die Harmonie der Natur verinnerlicht hat, steht für den Glauben an die höhere Ordnung der Natur, an ein Leben in Einklang mit den Gesetzen der Natur.
Dieser Haltung schließen wir uns uneingeschränkt an.

Die „Erste Haut“ –  unser größtes Sinnesorgan – schützt uns vor Austrocknung, vor schädlichen Keimen, Bakterien und Viren. Schützt die inneren Organe vor  Verletzungen, und sorgt für den Ausgleich von außen nach innen und von innen nach außen. Die erste Haut ist hochspezialisiert, eine perfekte Klimaanlage: sie regelt unseren Wärmehaushalt. Vor allem aber reagiert sie auf jeden Reiz: auf Kälte, auf Hitze, auf Wasser, auf Sonnenstrahlen, auf Berührung sanft oder grob. Und durch die Vernetzung (Nervenbahnen) mit dem Gehirn löst sie Gefühle aus – Herzklopfen bis Herpes.

Unsere Haut zeigt unsere Sensibilität, oder unsere Dickhäutigkeit – ganz individuell und in jeder Lebenslage anders. Wie wichtig unsere Haut ist, merken wir, wenn wir verletzt wurden: körperlich oder seelisch.
Auch das „Denken“ spiegelt sich: Die Haut zeigt uns unser Befinden. Geht es uns gut oder schlecht, sind wir im Reinen mit uns, harmonisch und „ganz“? Oder geht uns etwas unter die Haut?  Möchten wir aus der Haut fahren? Oder mögen wir jemanden mit Haut und Haaren!

Unsere erste Haut kann lange Zeit viel wegstecken, später wird so nach und nach sichtbar, wie wir mit ihr bisher umgegangen sind. Die genetische Veranlagung (50%) haben wir zu akzeptieren. Für die anderen 50 % ist Mensch selbst verantwortlich: Wurde die Haut respektiert und nach ihren Bedürfnissen gut gepflegt oder zu sehr mit künstlichen Stoffen belastet? Hatte sie immer Zeit sich zu regenerieren, wie viele Sonnenstunden, Fast Food, Alkohol und Nikotin wurden ihr zugemutet? Viele Dinge des Alltags und Nachlässigkeiten tragen zum „Zustand“ unserer ersten Haut bei.

Unsere Haut brauchen wir, solange wir leben, und wir freuen uns, wenn sie strahlt – unsere Ausstrahlung. Deshalb ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise empfehlenswert. Wie können wir unsere erste Haut unterstützen, Zellteilung und Selbstheilung anregen, damit sie ihre Aufgaben weiter erfüllen kann?

Damit Hautschäden und Falten im Alter vermieden werden können, ist es notwendig, schon in jüngeren Jahren keine Mühe zu scheuen, um die Spannkraft und Ausstrahlung seiner ersten Haut zu erhalten.

Schrankfach mit Leinenwäsche
Schrankfach mit Leinenwäsche

Die „Zweite Haut“ – ist unsere Kleidung. Statussymbol, kreative Individualität oder einfach praktische, bequeme Verhüllung. Heute darf jeder alles tragen. Kleider machen Leute – sagt man. Hundertwasser forderte die Abkehr von der Konsumgesellschaft, von der Modediktatur – er plädierte für die Kreativität des Einzelnen, das Recht auf schöpferische Gestaltung unserer zweiten Haut, und für ökologische Verantwortung.
Wir fragen: Was macht die Kleidung mit uns – wie beeinflusst sie unser Selbstwertgefühl; wärmt und beschützt sie uns, oder macht sie uns gar krank?
Denn, die zweite Haut ist uns fast so nahe wie unsere erste!
Der globale, meist unkontrollierte Handel mit Mode aus aller Welt bedeutet, dass wir ständig in Gefahr sind, von Kopf bis Fuß von giftigen Substanzen umgeben zu sein. Über die Haut werden Giftstoffe aus der Kleidung aufgenommen, die sich über Jahre im Körper anreichern – Allergien – Nervenkrankheiten und möglicherweise sogar Krebs verursachen können.

Wie beruhigend, dass es Modelabels gibt, die Naturkleidung, in ökologisch einwandfreier Qualität anbieten.

Nur 2 Beispiele: https://www.gudrunsjoeden.de/mode/produkte
https://www.hessnatur.com/magazin/kategorie/lifestyle/

Auch die Bettwäsche, Zudecken oder Kopfkissen, die wir an „unsere Haut lassen“, haben Beachtung verdient – auf Hautfreundlichkeit, schadstoffgeprüfte, gesunde Materialien und kontrolliert biologischen Anbau – und natürlich auf faire Arbeitsbedingungen. ÖkoControl ist unsere Garantie für geprüfte Qualität.

Die  „Dritte Haut“ des Menschen ist sein Haus – sagte Friedensreich Hundertwasser. Zeit seines Lebens war ihm eine natur- und menschengerechtere Architektur ein Anliegen. Auch in dieser dritten Haut soll, muss sich der Mensch wohlfühlen, sonst wird er nicht zufrieden leben. Auch die dritte Haut sollte so natürlich wie die erste Haut sein.

Auch in modernen Bauten lässt es sich gesund wohnen. Altes Wissen in neuen 100%Holzhäusern bieten Wohngesundheit – wie unsere Massivholzmöbel – und erfüllen alle Kriterien für unsere dritte Haut.  Ein Beispiel:  https://www.thoma.at/

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